Von Townsville geht es noch einmal 7 Stunden mit dem Greyhound nach Cairns – dort holen wir unseren Camper ab der uns die nächsten 8 Wochen als zu Hause dient. Wir fahren noch weiter in den Norden, übernachten am Weg und nehmen dann die Fähre in den Daintree Rainforest – den wahrscheinlich ältesten Regenwald der Welt. Wir Campen hier zwei Nächte in Cape Tribulation – übersetzt: Kap des Mühsals, denn James Cook ist hier mit seinem Schiff auf Grund gelaufen und musste vor der Weiterreise erst die mühsamen Reparaturarbeiten erledigen. Endlose Strände – schwimmen ist nicht erlaubt da die Gegend als Highway der Krokodile zwischen den Creeks bekannt ist – aber es gibt traumhaft schöne und ziemlich leere Strände. Es gibt einige Spazierwege durch den Regenwald – wir versuchen die hier ansässigen Kasuare und Baumkängurus zu erspähen, leider ohne Erfolg – dafür sehen wir eine Python in den Bäumen rasten – den größten Feind der Baumkängurus.


Cape Tribulation ist der nördlichste Punkt unseres Roadtrips entlang der Ostküste – jetzt geht es Richtung Süden. Am Weg aus dem Nationalpark sehen wir dann – neben all den Schildern die auf Kasuare hinweisen – doch noch einen Helmkasuar vor uns gemütlich über die Straße spazieren.


Wir fahren weiter nach Kuranda, ein kleines “Bergdorf” – hier fährt auch Zug oder Seilbahn hin. Wir spazieren durch den Regenwald bis zu einem Aussichtspunkt auf die Barron Falls. Auf dem Wanderweg sind wir die einzigen – denn es gibt ganz in der Nähe des Wasserfall-Aussichtspunktes auch einen Parkplatz, der ist definitiv besser besucht als der Track durch den Regenwald.

Von Kuranda geht es weiter nach Cairns. Es heißt früh aufstehen, dafür spazieren wir zum Sonnenaufgang am Ufer entlang zum Hafen. Von dort geht es mit dem Segelboot zum Great Barrier Reef. Der erste Halt ist das Hastings Reef: Neopren angezogen, Tauchausrüstung angeschnallt und mit einem großen Schritt vom Boot ins Wasser – heute wird wieder getaucht. Wir sind eine kleine Gruppe: Guide, ein weiterer Tauchgast und wir beide. Es geht auf bis zu 11,5 m am Riff entlang, vorbei an coral nurseries und hinein in eine Höhle. Die Weitsicht war diesmal nicht so gut, wegen des Regens der letzten Tage war das Wasser eher trüb, aber wir haben trotzdem viele Korallen und Fische gesehen und heute blieb es zum Glück trocken. Es gibt Mittagessen am Schiff und dann geht’s weiter zum nächsten Spot des Great Barrier Reefs. Hier ist es eher seicht, also bleiben wir beim Schnorcheln und bewundern noch einmal die Korallenvielfalt bevor wir uns wieder zum Hafen aufmachen. In Cairns schauen wir heute das (weniger spannende) dritte und letzte Game der diesjährigen State of Origin, denn die Maroons stehen schon als Sieger der Serie fest nachdem sie die ersten beiden Spiele gewonnen haben.


Bevor wir Cairns verlassen geht es noch einmal zum Vermieter – unsere Stromversorgung im Camper via Batterie funktioniert nicht wirklich – während der Camper in der Werkstatt steht geht es für uns in eines der vielen Cafes und dann weiter der Küste entlang in den Süden.

































































