Santa Teresa

Nach unserem Ausflug nach Monteverde steht die Osterwoche bevor, die in Zentralamerika nicht zu unterschätzen ist – ein Ortswechsel ist bestenfalls zu vermeiden. Die Entscheidung fällt daher auf eine Woche Strand an der Pazifikküste, die wir bisher noch sehr vernachlässigt haben.

Mit Bus, Fähre und zwei weiteren Bussen geht es nach Santa Teresa auf die Nicoya-Halbinsel – so ganz genau haben wir am Weg selten gewusst ob wir gerade gestrandet sind oder doch noch ein Bus kommt, aber nach vielem Warten und überfüllten Chickenbusses kommen wir dann doch an.

Im Hostel gibt es einen Pool für die schnelle Abkühlung, aber auch der Strand ist nicht weit. Von den Bäumen im Hostel fallen abwechselnd Mangos oder Leguane – beide mit ordentlichem Lärm wenn sie auf den Blechdächern landen.

Santa Teresa ist vor allem fürs Surfen bekannt – diesem Hobby geht zumindest einer von uns nach, während der andere vom Strand aus beobachtet.

Voll wird es am Strand nur am Karfreitag, sonst bekommen wir außer ein paar Touristen, die verzweifelt auf der Suche nach Transport sind nicht viel mit von Ostern. Wir genießen die ruhige Woche am Strand und natürlich auch die schönen Sonnenuntergänge die wir hier jeden Abend beobachten können.

Monteverde

Nach unserer Ankunft in Panama hatten wir ja viele Ideen wohin es gehen könnte, Buchungslage und Preisniveau waren aber nicht so einladend. Schlussendlich haben wir uns entschieden den Direktbus von Panama City nach San José in Costa Rica zu nehmen und dann gleich weiter nach Monteverde zu fahren.

Monteverde liegt im Landesinneren in den Bergen und begrüßt uns mit angenehm “kühlen” Temperaturen. In der Stadt selbst gibt es ein gutes Cafe welches guten Kaffee aus der Region ausschenkt und auch einen Nasenbären sehen wir beim überqueren der Straße.

Die Hauptatraktion in Monteverde ist allerdings der Nebelwald in dem unter anderem Faultiere leben. Einen Tag verbringen wir im Nebelwald und spazieren sämtliche Wanderwege entlang. Bei unserem Besuch ist vom Nebel leider nichts zu sehen damit büßt der Wald viel seiner mystischen Erscheinung ein, wir genießen es aber trotzdem durch den Wald zu streifen. Wir entdecken einige Vögel (vor allem Kolibris aber auch ein Sperberschwanztrogon Pärchen), sehen Panama-Kapuzineraffen in den Bäumen und erhaschen einen kurzen Blick auf Agutis, die vor uns über den Weg laufen. Außerdem zeigt sich ein Weißrüssel-Nasenbär – die ersehnten Faultiere verstecken sich leider zu gut, genauso wie die Tukane die wir auch noch gerne gesehen hätten.