Nach regnerischen Tagen kommen wir in Nelson an, hier übernachten wir auf einem Parkplatz im Stadtzentrum. Wir machen uns gleich auf den Weg in eine ausgediente Kirche, die ein belebtes Beisl mit einer guten Craft Bier Auswahl beherbergt – hier stoßen wir auf Alex’ Geburtstag an. Tags darauf geht es in den Abel Tasman Nationalpark wo wir die jeweiligen Randstücke des langen Küstenwanderweges als Tageswanderungen machen. Einmal geht es bei durchgehend guter Küstensicht bis zur Apple Tree Bay (Apfelbaum war hier keiner zu sehen) und Tags darauf zum Separation Point. Auf unserem Standplatz haben wir sogar einmal Schaf-Besuch – sehr herzig und flauschig, aber behalten können wir das Schaf ja leider nicht.



Bei Wind und Wetter versuchen wir zum Wharariki Beach zu kommen, starker Wind und messerscharfer aufgewirbelter Sand lassen allerdings nicht zu, dass wir die Archway Islands, eine ikonische Steinformation bekannt vom alten Windows-Lockscreen, zu sehen bekommen. Wir gehen also wieder über die Weide retour, bei den Schafen ist es ja auch sehr fein. Ein paar Weiden daneben befindet sich mit dem Cape Farewell noch der nördlichste Punkt der Südinsel zu dem wir uns trotz Wind noch durchkämpfen bevor es wieder nach Nelson zu Bier und Burger geht.
Für uns geht es weiter durch die Gegend rund um Marlborough Sound. Wir genießen Jaffles bei bester Aussicht auf den Pelourus Sound und spazieren durch ein sehr ruhiges Pikton – heute sind sämtliche Fährverbindungen auf die Nordinsel wetterbedingt abgesagt. Wir Campen in Blenheim und wollen am nächsten Tag die Weingegend erkunden. Das Zentrum Renwick ist allerdings nicht sonderlich einladend, also kaufen wir uns im Supermarkt einen lokalen Wein und fahren weiter entlang der Küste. Wir kommen bei rosa farbenen Salzbecken vorbei inklusive einem Hinweisschild direkt neben dem Salzberg “no salt available here”, das “for sale” hätten sie ruhig auch noch ergänzen können. Wir stoppen an einigen Aussichtspunkten mit Küstenblick und vielen stinkenden Robben (leider sind auch ein paar tote dabei), bevor wir zu unserem Campingplatz am Strand fahren – bei nur sechs Plätzen haben wir Glück noch einen zu ergattern.


Den nächsten Tag verbringen wir in Kaikoura. Wir spazieren entlang der Küste vorbei an unzähligen Robben die überall entlang des Spazierweges rasten und flanieren durch die Stadt. Am Abend verkosten wir die Biere des lokalen Brewpubs und können dann direkt vor unserem Campingbus den Sonnenuntergang am Strand genießen.



Nach einem letzten gemütlichen Frühstück heißt es Abschied nehmen von unserem Bus. Wir packen wieder unsere Rucksäcke und fahren nach Christchurch, wo wir den Camper wieder zurück geben. Den letzten Tag in Christchurch besichtigen wir die Stadt. Zwischen all den Neubauten geht es vorbei an der Baustelle der Kathedrale, die nach dem Erdbeben mühsamst wieder aufgebaut wird und auch an einigen anderen Ecken warten noch Gebäude auf ihre Sanierung. Den Nachmittag verbringen wir mit Postkarten schreiben, Cafe und Craftbier, dann geht es früh ins Bett. Nach einer kurzen Nacht plaudern wir während wir auf unser Taxi warten mit den Heimkehrern der letzten Nacht, dann geht es zum Flughafen von wo aus wir via Sydney über den Pazifik zu unserer nächsten Destination fliegen.







































