Ubud, Bali

Mit dem Minibus verlassen wir Comoro Lawang wieder Richtung Probolingo und dann geht es weiter mit dem Zug ganz in den Osten Javas – hier nächtigen wir gleich gegenüber vom Hafen um ganze €4,00 für uns beide – hier gibt es zwar kein Waschbecken, aber wenn man den Duschschlauch nur weit genug zum Boden hält kommt etwas kaltes Wasser heraus – zum Duschen reichts wir sind ja schon geübt.

In der früh versuchen wir gleich eine Fähre ausfindig zu machen und boarden die Fähre nach Bali wo wir eine knappe Stunde später aussteigen. Mit dem öffentlichen Bus geht’s ins Inselinnere – von dort wollten wir eigentlich noch zum nächsten Fährhafen und auf die nächste Insel, allerdings schmerzt der Hintern von der doch eher ungemütlichen Busfahrt und wir disponieren um. Wir düsen nach Ubud wo wir uns für eine Nacht direkt neben dem Monkey Forest einquartieren – gutes Essen, Pool und warme Dusche was will man mehr.

Wir beschließen gleich länger in der Gegend zu bleiben, ziehen dafür in ein neues Hotel etwas außerhalb – und genießen etwas Ruhe am Pool. Einen Tag leihen wir uns einen Roller und erkunden die nähere Umgegbung: Wir spazieren durch die Reisterassen, besichtigen einen Wassertempel und kühlen uns bei einem Wasserfall ab. Auch in Ubud schauen wir bei den wichtigsten Tempeln vorbei, bis auf den an den Ubud-Palast angeschlossenen Tempel können wir aber alle nur von außen bestaunen – es ist hier ja noch Nebensaison und es wird noch fleißig gewerkelt damit alles in neuem Glanz erstrahlt.

Ubud ist recht belebt, es gibt viele Restaurants und Geschäfte (vor allem für Yoga-Kleidung) und dazwischen viele bunte Tempel. Bali ist hinduistisch und so sieht man auch in Ubud ständig die Einheimischen in den farbenfrohen balinesischen Tempeltüchern durch die Gassen schlendern. Man könnte sich hier durchaus länger die Zeit vertreiben, aber wir brechen auf zu unserem ursprünglichen Ziel: Lombok. Wir werden aber zum Abschluss unseres Indonesien-Aufenthaltes noch einmal nach Bali zurück kommen.