Nong Khai nach Vientiane (Laos)

Nong Khai liegt am Mekong unweit der Thailändisch-Laotischen-Freundschaftsbrücke 1, die erste Straßenverbindung zwischen Thailand und Laos. Die Stadt ist durch die breite Mekong-Uferpromenade geprägt, auf welcher es sogar einen markierten Radweg gibt (der erste Radweg der uns bisher aufgefallen ist). Idylle lässt der braune Mekong aber nicht aufkommen. Wir spazieren entlang der Promenade mit ihren baufälligen Pumpenhäusern, welche nahezu in den Mekong kippen und schlendern durch die hiesige Markthalle, die den Indochinamarkt “The Sadet” beherbergt, wo es Importwaren aus den Nachbarländern zu kaufen gibt. Neben einigen Tempeln gibt es bei tiefem Wasserstand sogar einen im Mekong versunkenen Chedi zu bestaunen – wir können zur Zeit nur die Schatten unter der Wasseroberfläche erahnen. Essen bestellen wir hier nur mehr auf Bilder zeigend, Englisch wird kaum mehr gesprochen, funktioniert aber auch und schmeckt gut.

Nach zwei gemütlichen Tagen in der Stadt steht der erste Grenzübertritt der Reise über den Landweg an. Wir fahren mit dem Taxi zur Friendshipbridge wo wir zuerst am Grenzposten aus Thailand ausreisen: Ausreisestempel im Pass – der aufmerksame Grenzbeamte gratuliert Alex sogar zum Geburtstag. Dann geht es weiter zum Grenzpendelbus der einen über die 1774m lange Brücke fährt. Wir sind in Laos, hier füllen wir unsere Formulare für das “Visa on arrival” aus, der Grenzbeamte bekommt ein Passfoto und 40 schöne US-Dollar (die etwas eingerissenen Scheine wurden mit dem Hinweis ‘broken’ nicht akzeptiert) und wir bekommen unser Visum in den Pass inkl. Einreisestempel.

Jetzt geht es mit dem lokalen Bus nach Vientiane – die Hauptstadt von Laos. Im Bus zahlen wir noch mit thailändischen Baht bevor wir dann in der Stadt unsere erste Million KIP beheben.

Mittags sind wir diesmal in einem Restaurant ohne Bilder, und noch ohne Internet helfen die Mädels im Restaurant gleich mit Internet für Google Translate aus – damit wir auswählen können was wir essen. Nachmittags organisieren wir uns unsere laotische SIM-Karte und spazieren durch die Stadt bevor wir den Abend im Hostel ausklingen lassen.

Den nächsten Tag in Vientiane nutzen wir um die wichtigsten Tempel der Stadt und den Patuxai (eine Kopie des Triumphbogens in Paris) zu besichtigen, Mittags landen wir beim veganen Food-Festival wo wir eine Kleinigkeit essen bevor wir dann zu einem Craftbeerlokal spazieren. Es gibt 6 selbstgebraute Biere sowie importiertes Oktoberfestbier, wir testen uns durch – nur das Oktoberfestbier lassen wir aus (das kennen wir ja schon).

Am letzten Tag besuchen wir den Buddha Park, eine Ansammlung von Buddha-Skulpturen, finanziert von Laoten, welche ihr Karma aufbessern wollten. Manche Skulpturen konnte man sogar hinauf klettern, damit bei den steilen und ungesicherten Aufstiegen niemand stürzt gibt es Schilder die alte und kranke vorm Aufstieg warnen. Auf der Suche nach weiteren Sorten des lokalen BeerLao landen wir am Abend in einer Kneipe, die einzigen anderen Gäste hier sind aus Völklabruck und Saalfelden. Wie klein die Welt doch ist. Nachdem wir zwei Bier getrunken haben, ladet uns der Chef auf die 3. Runde, und einer der Österreicher auf die 4. Runde ein. Der nächsten Runde entziehen wir uns dann aber und spazieren entlang der löchrigen bzw. verparkten Gehsteige zurück ins Hostel, wo uns am nächsten Tag der Minibus nach Vang Vieng abholt.

Chiang Mai

Von Pai geht es nach einem gemütlichen Vormittag mit dem Minibus wieder zurück nach Chiang Mai. Am Busbahnhof in Chiang Mai stürmt die Tuk-Tuk-Taxi-Mafia gleich zum Bus um die Touristen in ihre Gefährte zu locken und in die Altstadt zu chauffieren. Wir flüchten gleich und ordern uns online ein “Grab” – die Südostasien-Version von Uber.

Der aufmerksame Leser merkt wir sind nun zum 2. Mal in Chiang Mai, haben aber noch nicht viel über den Ort erzählt, das holen wir also nach.

Unseren ersten Aufenthalt in Chiang Mai haben wir klassisch mit einer Tempeltour durch die Altstadt gestartet. In Chiang Mai gibt es nahezu an jeder Ecke einen Tempel – an die 200 Tempel sollen es sein, alle haben wir also nicht besichtigt. Die Lanna-Tempel in Chiang Mai begrüßen einen größtenteils mit Drachenfiguren entlang der Stiegenaufgänge und zeichnen sich durch steile, mehrstufige Dächer aus. Den Abend haben wir auf der Sunday-Walking-Street zugebracht nach kurzem Schlendern: Regen – so viel Regen, dass die Standln nahezu davon geschwommen sind, da das Wasser nicht abrinnen konnte. Wir haben in einer Vodka Bar Unterschlupf gesucht bis man wieder trockenen Fußes durch die Straße gehen konnte.

Etwas außerhalb der Altstadt haben wir uns am nächsten Tag zum sogenannten Monk’s Trail aufgemacht – Mönche haben wir selbst zwar keine getroffen, viele andere Touristen aber auch nicht. Die Wanderung führt durch den Dschungel zu einem Waldtempel. Neben dem Tempel gibt es dort auch einige große Spinnen zu besichtigen. Nachdem die Taxifahrer uns nur zu stark überhöhten Preisen in die Stadt zurück fahren wollten, sind wir den gleichen Weg wieder retour gewandert und dann quer durch den Universitätscampus ins Nimman-Viertel, wo wir wieder einen Kellner mit dem Wunsch nach einheimischem Craft-Bier in Verlegenheit gebracht haben – Schlussendlich hat aber auch er 2 Flaschen gefunden.

Die weiteren Tage haben wir noch gemütlich in der Altstadt, sowie am lokalen Markt und einem weiteren Craft-Bier-Lokal verbracht – diesmal sogar mit lokalem Bier am Zapfhahn.

Den 2. Aufenthalt haben wir genutzt um einen Kochkurs zu machen: Abholung vom Quartier, Marktbesuch und dann ging es auch schon ans Werk: Frühlingsrollen und Pad Thai wurden gekocht und gegessen. Dann ging es gestärkt an die Currypaste und das Curry.

Mit dem Wissen wie man die Thai Basics kocht sind wir dann auch schon mit dem Nachtbus zu unserem vorerst letzten Stop in Thailand gereist: Nong Khai, direkt am Mekong, der Grenze zu Laos.

Pai

Von Chiang Mai geht es mit dem Mini-Bus 3,5 Stunden entlang einer kurvenreiche Strecke – angeblich über 760 Kurven – nach Pai. Dort angekommen sind wir schon mitten im Geschehen auf der Walkingstreet. Jeder Ort in Thailand der etwas auf sich hält hat eine Walkingstreet: Eine Straße die beidseitig von Garküchen und sonstigen Verkaufsständen gesäumt ist und dazwischen (fast) nur Fußgänger unterwegs sind. In Pai quälen sich dann doch öfter Autos und Mopeds durch, es ist hier nicht so groß und es fehlt wohl auch an Ausweichmöglichkeiten.

Unser Quartier für die kommenden Nächte liegt kurz nach der Walkingstreet, über dem Fluss. Wir spazieren also zum Ende der Walkingstreet um die Überreste der Brücke zu unserem Quartier zu begutachten. Der direkte Weg wird es also nicht – Google-Maps ist hier auch nicht informiert – also müssen wir einen Umweg bis zur nächsten Brücke nehmen.

Im Quartier wird geduscht und dann geht es auch schon retour in die Stadt und wir holen uns bei den Ständen unser Abendessen. Pai gilt als Aussteigerdorf für sämtliche “Westler” entsprechend ist auch die kulinarische Vielfalt der Garküchen umfangreicher. Einmal gibt es typisch Thailändisch Pad Thai, einmal einen mexikanischen Wrap und dann wird auch schon der Durst in der Bierbar gestillt.

In Thailand gibt es bis auf die großen Industriellen Klassiker Chang und Leo nur Importbier. Allerdings gibt es trotzdem “thailändisches” Craft-Beer – es wird nur nicht in Thailand gebraut, sondern in Vietnam und wird dann wieder importiert. Die Gesetze schreiben in Thailand nämlich eine Mindestmenge an Ausstoß vor, und das schaffen die kleinen nicht – daher der Umweg über Vietnam.

Da wir nur einen vollen Tag in Pai haben und es einiges in der Umgebung zu sehen gibt das nicht mehr in Fußdistanz liegt, schließen wir uns diesmal einer Tour mit 6 anderen Backpackern an. Transportiert werden wir im Pick-Up, der auf der überdachten Ladefläche beidseitig Bänke montiert hat, zum anhalten am Dach eine Stange damit bei den steilen Straßen niemand hinten raus kugelt.

Wir genießen ein Bad in den 3 natürlichen Pools bei angenehm warmen 34 Grad in der Sai Ngam hot spring und kommen so endlich mal dazu gemütlich mit anderen Reisenden zu plaudern. Weiter geht es die Stiegen hinauf zu einer großen weißen Buddhastatue von wo aus wir die Aussicht auf Pai genießen bevor wir zu einem Wasserfall spazieren.

Den Nachmittag verbringen wir dann zwischen den Reisfeldern auf einer langen Bambusbrücke. Die Bambusbrücke entspricht nicht mehr ganz der traditionellen Bauart und ist schon mit Stahlträgern und Betonpfeilern verstärkt, aber schön ist es hier zwischen den Reisterassen jedenfalls – und die Bambus-Brücke somit auch stabil genug für die Touristen.

Den eher bewölkten Sonnenuntergang beobachten wir dann vom Pai Canyon aus bevor wir heute mal wieder einen Burger-Friday in einem kleinen aber sehr gut besuchten Burgerladen einlegen.

Von Koh Phangan nach Chiang Mai

Die weiteren Tage auf der Insel halten wir den Bewegungsradius gering: Bungalow, Strand, Hängematte. Kulinarisch sind wir an unserem Strand bestens versorgt: Wir genießen in der Früh ein abwechslungsreiches Frühstück und Abends das köstliche thailändische Essen begleitet von thailändischem Bier und Sonnenuntergängen.

Nach einer wunderschönen Woche heißt es Abschied nehmen. Wir packen unsere Rucksäcke aufs Moped – Alex und die Rucksäcke im Eigenbau-Beiwagen, ich am Moped hinten drauf und Boris (der Manager unserer wundervollen Unterkunft) fährt uns zum Pier.

Zu Dritt mit schwerem Gepäck am Moped

Koh Phangan verlassen wir auf einer Autofähre nach Donsak, von dort geht es per Kleinbus zum Bahnhof in Surat Thani, diesmal Reisen wir mit dem Zug. Wir holen uns noch etwas zu essen – es wird eine lange Reise: quer durchs Land geht es via Bangkok in den Norden nach Chiang Mai.

Nachdem es in den Norden eine 2-tägige Reise ist gönnen wir uns die 2. Klasse – also einen Liegewagen. Das System ist einfach ein Waggon, entlang der Fenster sind die Betten angeordnet – man liegt also Parallel zum Gang, je Seite ein Bett unten und ein Bett oben. Wir haben unsere Betten oben, per Vorhang trennt man seine “Koje” ab.

Zwei Nächte später kommen wir gut ausgeruht um 7 Uhr in der Früh in Chiang Mai an und freuen uns auf die Dusche. Da wir erst zu Mittag einchecken können schlendern wir am Vormittag durch die Altstadt: ein Viereck umgeben von einem Graben und Resten einer Stadtmauer. Die Altstadt wirkt am Vormittag ruhig und eher ländlich. Als wir am Abend zur “Saturday-Night-Walking-Street” gehen ist schon mehr los. Wir holen uns WanTans und beobachten dann von unserem Unterstand den Regen während die Standler ihre Waren vor dem Regen schützen. 30 Minuten später lässt der Regen nach und wir schlendern noch die ganze Marktlänge ab bevor wir uns in eine Crafbeerbar setzen. Das mit dem auswählen der lokalen Biere aus der Karte ist nicht so leicht – aber schlussendlich findet der Kellner doch zwei Flaschen thailändisches Craft Beer im Kühlschrank.

Bangkok nach Koh Phangan

Tag 6 und somit unser letzter Tag in Bangkok startet mit dem 318 Stufen Aufstieg auf den Golden Mount. Ein künstlich aufgeschütteter “Berg” mit einem goldenen Chedi an der Spitze und Aussicht auf Bangkok. Oben angekommen gibt es noch eine überdachte Aussichtsplattform, in der wir den Regen, Sturm und das damit einhergehende Klangspiel der vielen Glöckchen entlang der Traufe abwarten. Sobald der Regen nachlässt, wagen wir uns wieder ins Freie in die oberste Etage und genießen den Rundumblick auf Bangkok im Regen. Nächster Stop: Pad Thai in einem kleinen Laden.

Nachmittags gibt es wieder einen buddhistischen Tempel: Wat Ratnada im Stil einer dreistufigen Pyramide gebaut. Das Vorbild stand in Sri Lanka, jedoch ist dieser nun der einzige erhaltene Tempelbau dieses Stils.

Bisher hatten wir es mit der Regenzeit ganz gut erwischt, da es meistens Nachts oder während wir im Museum waren geschüttet hat. Heute ist es erstmalig dauerhaft nass, also besichtigen wir zum Abschluss noch den Wat Bowon Niwet, gleich gegenüber von unserem Hostel und verschwinden dann im Trockenen, bis wir Abends zum Bus zur Weiterreise spazieren.

Wir finden uns überpünktlich bei dem genannten Treffpunkt zum Check In ein. Dann heißt es warten bis zum finalen Treffpunkt. Um 20:30 versucht jemand die weitere Vorgehensweise kund zu tun – verstanden haben die wenigsten etwas, aber die Menge bewegt sich, wir hinten nach. Der Tross bleibt bei 3 Bussen stehen, gewisse Leute werden Bussen zugeteilt, die anderen sollen noch warten – etwas chaotisch aber schlussendlich kommt auch ein Bus in den wir einsteigen dürfen, es wird immer wieder durchgezählt, dann werden Decken verteilt und wir fahren los.

Die Zeiten wo ich im Bus perfekt schlafen konnte sind offensichtlich auch vorbei, aber irgendwann kommen wir am Hafen an, wo wir nach einiger Zeit in unser Schiff nach Koh Phangan steigen.

In Koh Phangan spazieren wir gleich hungrig zum Food Market und gönnen uns ein Pad Thai, dann spazieren wir zu unserem Quartier.

Strand mit Schaukel und Hängematten sowie all day Happy Hour beim Bier – was will man mehr. Das Meer hat eher Badewannentemperatur – aber ein kurzes abtauchen im seichten Wasser ist trotzdem ein Genuss. Wir beziehen unseren Bungalow und genießen den Nachmittag in den Hängematten am Strand.

Tag 8 unserer Reise ist ein Tag purer Erholung am Strand, bevor wir uns Abends nach Thong Sala zur “Walking-Street” aufmachen. Essensstände tummeln sich neben Gewand und Souvenirständen. Wir kosten uns durch, bevor wir uns wieder gemütlich an unseren Strand setzen und den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen, während die meisten zur Full-Moon-Party in den Süden strömen.

Den 3. Tag auf der Insel nutzen wir für eine Wanderung zum Phaeng Noi Wasserfall inkl. Jungle Trail. Nach einem Spaziergang zum Startpunkt werden wir mit Schildern von giftigen Insekten und von einem weiteren vor Affen gewarnt. Wir spazieren also los, kommen an einem Rinnsaal von Wasserfall vorbei, wandern zum Aussichtspunkt, und ab durch den Jungel. Affen haben wir gehört, wirklich gesehen aber nicht – die sind einfach zu schnell und posieren wollten sie heute nicht für uns.

Bangkok

Es ist immer noch heiß, also gönnen wir uns etwas angenehmes Klima im Siam-Shoppingcenter und kaufen die Dinge, die wir vor der Reise nicht mehr geschafft haben: Steckdosenadapter und Kernseife für die Wäsche. Mittags im Foodcourt heißt es aus unzähligen Essensausgaben auszuwählen und dann spazieren wir auf dem erhöhten Walkway entlang und beobachten den Stau von oben.

Wir kommen am stark frequentierten Erawan-Schrein vorbei – ein Schrein, um die Geister des Grundstücks zu vertreiben, da es beim Hotelbau auf dem Grundstück viele tödliche Unfälle gab. Dann kam der Schrein und von da an gab es keine tödlichen Unfälle mehr. 

Erawan-Schrein

Unser nächstes Ziel: Suan Lumphini, ein Park zwischen dem Stau und den Hochhäusern mit künstlichem Teich, der nach der Staustraße eine Beruhigung für den Geruchssinn und die Lunge bildet. Wir hätten uns ja gerne ein Bier gegönnt, allerdings darf zwischen 14:00 und 17:00 kein Bier im Supermarkt verkauft werden, Alkohol also nur bis Mittag und am Abend.

Lumphini Park

Den Tag schließen wir mit der Aussicht auf Bangkok von oben ab. Dafür geht es in eine Bar im 61. Stock. Hier gibt es auch thailändisches Craftbeer, das wir gemeinsam mit der Aussicht, dem Sonnenuntergang und der Skyline bei Nacht genießen.

Sonnenuntergang von der Moon-Bar

Der nächste Tag startet wieder mit einem Tempel: Wat Pho. Hier gibt es einen 45m langen liegenden Buddha zu sehen. Die liegende Position deutet an, dass er gerade ins Nirwana hinübergleitet. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch das Tempelgelände vorbei an den 4 Chedi, einer dort untergebrachten Schule und vielen Buddha Statuen geht es auf zum Mittagessen.

liegender Buddha

Danach gibt es Geschichte und Kultur im Museum Siam “Decoding Thainess” und im Anschluss geht es quer durch den Flower Market (Pak Khlong Talat), wo unendlich viele Blumen und lose Blüten verkauft werden. Nach diesen Eindrücken geht es vorbei an den Garküchen fürs Abendessen und wieder retour ins Hostel.

Flower Market

Es ist Tag 5 in Bangkok und da wir inzwischen sogar den Unterschied zwischen normalem Bus (rot 8 Bath) und dem teureren Expressbus (orange 10 Baht) kennen geht es heute Richtung Chinatown. Zuerst gibt es wieder einen Tempel, diesmal ohne Kloster rundherum – das Highlight bildet eine angeblich komplett aus Gold gefertigte Buddha Statue 5,5 Tonnen schwer, 3m hoch im Wat Traimit. Im Anschluss geht es quer durch Chinatown entlang der Soi Wanit. Eine enge Gasse, in der sich Geschäft an Geschäft reiht, die Front entlang der Gasse meist keine 2 Meter breit. Die Gasse selbst ist auch keine 2 m breit, aber Mopeds und Fußgänger sowie die Präsentationstische der Geschäfte finden hier Platz.

Von Chinatown geht es zu Mittag direkt nach Little India zum Nepalesen für köstliches Curry, und dann weiter entlang des Sky Garden bis hin zur katholischen Kirche Santa Cruz – der Abwechlsung halber. Im Anschluss besuchen wir noch den nahegelegenen Tempel Wat Prayurawongsawat Worawihan, bei dem es eine kleine grüne Oase rund um einen Felsen gibt, wo sich Schildkröten, Mönche und wir im Schatten ausruhen.

Schildkröte in Wat Prayurawongsawat Worawihan

Der Bus retour hält sich diesmal nicht an die Route, also steigen wir aus und gehen doch zu Fuß weiter zur Khao San Road, wo wir pünktlich zur Happy Hour in der Hippie de Bar einkehren.

Jetzt geht es auf zu den Garküchen – und diesmal zu einem Stand mit ausschließlich Beschriftung in Thai, wir ordern – fragen noch was es ist – Antwort: spicy. Es war sehr gut, was auch immer es war. Zur Nachspeise holen wir uns noch ein Roti mit Bananen – auch sehr lecker. 

Ankunft in Bangkok

Als wir das Flughafengebäude verlassen haben, waren wir zuallererst einmal überwältigt von der extremen Hitze und Luftfeuchtigkeit. Mit dem Bus, welcher vom Flughafen nonstop ins Zentrum fuhr, haben wir auch recht schnell und einfach unser Hostel erreicht. Innerhalb der Stadt war es gefühlt noch heißer. Nach dem Check-in die Klimaanlage voll aufgedreht, geduscht und die Zähne geputzt.

Die ersten Querungen von Straßen sind ein Erlebnis, bei grünen Fußgängerampeln bleiben die Autos eher nicht stehen, zumindest nicht, wenn nur Rotlicht und Zebrastreifen dazu auffordern. Am Abend gibt’s Frühlingsrollen und WanTans aus der Garküche und dann geht’s müde retour ins Hostel. Ausschlafen.

Den ersten ganzen Tag beginnen wir gleich im Tempel Wat Suthat. Frisch renoviert strahlen die Mosaikverzierungen von der Fassade. Außen ein Laubengang mit Buddhas, in der Mitte der Gebetsraum mit Buddha. Die Locals nehmen sich eine Lotusblume, Kerzen und Räucherstäbchen, beten, entzünden diese und treten dann zum Gebet ein. Kurz vor dem Gebet ziehen auch wir unsere Schuhe aus und schauen uns noch um.

Wat Suthat

Mittags gibt’s Pad Thai in einem kleinen Restaurant am Fluss. Mit der Fähre geht’s weiter in die historische Altstadt von Bangkok zum Tempel Wat Arun. Leider ist der Aussichtsturm derzeit gesperrt, daher sind wir durch die Tempelanlage spaziert und haben uns immer wieder mal in den Schatten gesetzt um die Hitze besser zu verarbeiten.

Tempelwächter in Wat Arun

Am späten Nachmittag haben wir uns wieder Richtung Hostel aufgemacht. Bevor es zu regnen angefangen hat, haben wir uns noch etwas zu essen bei den Garküchen in der Nähe und zwei Bier im 7-eleven um die Ecke gekauft. Den Abend verbringen wir im Hostel mit der weiteren Reiseplanung.