Niederlande

In Rotterdam konnten wir zum Glück gleich in unserem Hostel einchecken und das Zimmer beziehen. Nachdem wir noch ein bisschen gerastet haben sind wir dann los gezogen um die Stadt zu erkunden – hier ist heute viel los, denn am Abend ist Cup-Finale. Wir verkosten gleich einiges an Käse in der Markthalle und bewundern die Architektur. Beim Hafen spazieren wir natürlich auch noch einmal vorbei um uns von unserem Schiff zu verabschieden. Außerdem schauen wir uns das alte Gebäude der Holland-America-Line, das jetzige Hotel New York an. Am nächsten Tag starten wir mit einem Blick vom Euromast auf die Stadt und machen dann eine Tour durch die Stadt vorbei an geschichtlich relevanten Orten und den Top-Sights. Auf der Markthalle leuchtet einem heute schon das Logo des Fußballclubs entgegen – Rotterdam hat den Cup gewonnen, außerdem weht die Clubfahne sogar am Kirchturm. Wir besichtigen die knallgelben Kubushäuser die in den 70ern von Piet Blom entworfen wurden und schauen Schiffen zu, wie sie durch die Kanäle geschleust werden. Friets mit Friets-Sauce (Mayonnaise) dürfen natürlich auch nicht fehlen – die gibt es hier fast überall.

Mit dem Boot geht es nach Kinderdijk wo 19 Windmühlen stehen die früher für das Abpumpen des Wasser zuständig waren, um die Flächen landwirtschaftlich bewirtschaften zu können. Die Windmühlen sind immer noch bewohnt, haben aber keine Aufgabe mehr im Wassermanagement – schön ausschauen tun sie jedenfalls.

Einen Tagesausflug machen wir auch nach Den Haag zum Friedenspalast. Führungen gibt es hier nur selten, aber dafür ein kleines Museum in dem man über die Geschichte des Friedenspalastes lernt.

Weiter geht es für uns nach Utrecht wo wir den Koningsdag verbringen. Schon am Vorabend ist viel los in der Stadt und es sind überall in der Stadt Bühnen aufgebaut, außerdem ist in bestimmten Straßenzügen Flohmarkt. Am Koningsdag selbst sind die Kanäle voll mit (überbeladenen) Booten und die Stadt ist ziemlich Orange, denn fast jeder ist passend eingekleidet. Wir sind zum Glück am Vormittag noch durch die Stadt spaziert, denn am Nachmittag ist kaum mehr ein Durchkommen – daher beobachten wir dann von einer Brücke aus das Treiben.

Amsterdam darf natürlich auch nicht fehlen – hier ist jedenfalls auch viel los und die Spuren des Königstags sind auch noch zu sehen. In Amsterdam spazieren wir entlang der Grachten, vorbei an den Schaufenstern des Rotlichtviertels, vorbei an unzähligen Käseläden und dem Tulpenmarkt und an den schiefen Häusern. Zum Abschluss machen wir dann noch eine Bootsfahrt durch die Stadt.

Amsterdam ist der letzte Halt unserer Reise, 606 Tage waren wir unterwegs und haben ein paar Ecken unserer Welt erkundet – zu sehen gibt es immer noch genug.