Bangkok

Es ist immer noch heiß, also gönnen wir uns etwas angenehmes Klima im Siam-Shoppingcenter und kaufen die Dinge, die wir vor der Reise nicht mehr geschafft haben: Steckdosenadapter und Kernseife für die Wäsche. Mittags im Foodcourt heißt es aus unzähligen Essensausgaben auszuwählen und dann spazieren wir auf dem erhöhten Walkway entlang und beobachten den Stau von oben.

Wir kommen am stark frequentierten Erawan-Schrein vorbei – ein Schrein, um die Geister des Grundstücks zu vertreiben, da es beim Hotelbau auf dem Grundstück viele tödliche Unfälle gab. Dann kam der Schrein und von da an gab es keine tödlichen Unfälle mehr. 

Erawan-Schrein

Unser nächstes Ziel: Suan Lumphini, ein Park zwischen dem Stau und den Hochhäusern mit künstlichem Teich, der nach der Staustraße eine Beruhigung für den Geruchssinn und die Lunge bildet. Wir hätten uns ja gerne ein Bier gegönnt, allerdings darf zwischen 14:00 und 17:00 kein Bier im Supermarkt verkauft werden, Alkohol also nur bis Mittag und am Abend.

Lumphini Park

Den Tag schließen wir mit der Aussicht auf Bangkok von oben ab. Dafür geht es in eine Bar im 61. Stock. Hier gibt es auch thailändisches Craftbeer, das wir gemeinsam mit der Aussicht, dem Sonnenuntergang und der Skyline bei Nacht genießen.

Sonnenuntergang von der Moon-Bar

Der nächste Tag startet wieder mit einem Tempel: Wat Pho. Hier gibt es einen 45m langen liegenden Buddha zu sehen. Die liegende Position deutet an, dass er gerade ins Nirwana hinübergleitet. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch das Tempelgelände vorbei an den 4 Chedi, einer dort untergebrachten Schule und vielen Buddha Statuen geht es auf zum Mittagessen.

liegender Buddha

Danach gibt es Geschichte und Kultur im Museum Siam “Decoding Thainess” und im Anschluss geht es quer durch den Flower Market (Pak Khlong Talat), wo unendlich viele Blumen und lose Blüten verkauft werden. Nach diesen Eindrücken geht es vorbei an den Garküchen fürs Abendessen und wieder retour ins Hostel.

Flower Market

Es ist Tag 5 in Bangkok und da wir inzwischen sogar den Unterschied zwischen normalem Bus (rot 8 Bath) und dem teureren Expressbus (orange 10 Baht) kennen geht es heute Richtung Chinatown. Zuerst gibt es wieder einen Tempel, diesmal ohne Kloster rundherum – das Highlight bildet eine angeblich komplett aus Gold gefertigte Buddha Statue 5,5 Tonnen schwer, 3m hoch im Wat Traimit. Im Anschluss geht es quer durch Chinatown entlang der Soi Wanit. Eine enge Gasse, in der sich Geschäft an Geschäft reiht, die Front entlang der Gasse meist keine 2 Meter breit. Die Gasse selbst ist auch keine 2 m breit, aber Mopeds und Fußgänger sowie die Präsentationstische der Geschäfte finden hier Platz.

Von Chinatown geht es zu Mittag direkt nach Little India zum Nepalesen für köstliches Curry, und dann weiter entlang des Sky Garden bis hin zur katholischen Kirche Santa Cruz – der Abwechlsung halber. Im Anschluss besuchen wir noch den nahegelegenen Tempel Wat Prayurawongsawat Worawihan, bei dem es eine kleine grüne Oase rund um einen Felsen gibt, wo sich Schildkröten, Mönche und wir im Schatten ausruhen.

Schildkröte in Wat Prayurawongsawat Worawihan

Der Bus retour hält sich diesmal nicht an die Route, also steigen wir aus und gehen doch zu Fuß weiter zur Khao San Road, wo wir pünktlich zur Happy Hour in der Hippie de Bar einkehren.

Jetzt geht es auf zu den Garküchen – und diesmal zu einem Stand mit ausschließlich Beschriftung in Thai, wir ordern – fragen noch was es ist – Antwort: spicy. Es war sehr gut, was auch immer es war. Zur Nachspeise holen wir uns noch ein Roti mit Bananen – auch sehr lecker.