Von Pai geht es nach einem gemütlichen Vormittag mit dem Minibus wieder zurück nach Chiang Mai. Am Busbahnhof in Chiang Mai stürmt die Tuk-Tuk-Taxi-Mafia gleich zum Bus um die Touristen in ihre Gefährte zu locken und in die Altstadt zu chauffieren. Wir flüchten gleich und ordern uns online ein “Grab” – die Südostasien-Version von Uber.
Der aufmerksame Leser merkt wir sind nun zum 2. Mal in Chiang Mai, haben aber noch nicht viel über den Ort erzählt, das holen wir also nach.
Unseren ersten Aufenthalt in Chiang Mai haben wir klassisch mit einer Tempeltour durch die Altstadt gestartet. In Chiang Mai gibt es nahezu an jeder Ecke einen Tempel – an die 200 Tempel sollen es sein, alle haben wir also nicht besichtigt. Die Lanna-Tempel in Chiang Mai begrüßen einen größtenteils mit Drachenfiguren entlang der Stiegenaufgänge und zeichnen sich durch steile, mehrstufige Dächer aus. Den Abend haben wir auf der Sunday-Walking-Street zugebracht nach kurzem Schlendern: Regen – so viel Regen, dass die Standln nahezu davon geschwommen sind, da das Wasser nicht abrinnen konnte. Wir haben in einer Vodka Bar Unterschlupf gesucht bis man wieder trockenen Fußes durch die Straße gehen konnte.






Etwas außerhalb der Altstadt haben wir uns am nächsten Tag zum sogenannten Monk’s Trail aufgemacht – Mönche haben wir selbst zwar keine getroffen, viele andere Touristen aber auch nicht. Die Wanderung führt durch den Dschungel zu einem Waldtempel. Neben dem Tempel gibt es dort auch einige große Spinnen zu besichtigen. Nachdem die Taxifahrer uns nur zu stark überhöhten Preisen in die Stadt zurück fahren wollten, sind wir den gleichen Weg wieder retour gewandert und dann quer durch den Universitätscampus ins Nimman-Viertel, wo wir wieder einen Kellner mit dem Wunsch nach einheimischem Craft-Bier in Verlegenheit gebracht haben – Schlussendlich hat aber auch er 2 Flaschen gefunden.





Die weiteren Tage haben wir noch gemütlich in der Altstadt, sowie am lokalen Markt und einem weiteren Craft-Bier-Lokal verbracht – diesmal sogar mit lokalem Bier am Zapfhahn.
Den 2. Aufenthalt haben wir genutzt um einen Kochkurs zu machen: Abholung vom Quartier, Marktbesuch und dann ging es auch schon ans Werk: Frühlingsrollen und Pad Thai wurden gekocht und gegessen. Dann ging es gestärkt an die Currypaste und das Curry.







Mit dem Wissen wie man die Thai Basics kocht sind wir dann auch schon mit dem Nachtbus zu unserem vorerst letzten Stop in Thailand gereist: Nong Khai, direkt am Mekong, der Grenze zu Laos.
