Diesmal geht es mit den lokalen Zügen weiter. Wir steigen 3 mal um, und fahren dabei mit dem Bummelzug durch die wunderschöne hügelige Landschaft. Kanazawa ist sehr gemütlich und ziemlich ausgestorben (vor allem im vergleich zu Kyoto). Bekannt ist Kanazawa vor allem für den Kenroku-en, einer der drei berühmtesten Gärten Japans. Wir spazieren durch das Samurai-Viertel zum Garten, flanieren vorbei an der Kotoji-Laterne und einigen anderen (weniger bekannten) Steinlaternen. Weiter geht es vorbei an der örtlichen Burg ins Altstadtviertel in dem die traditionellen japanischen Häuser das Straßenbild prägen.


Nicht weit entfernt liegt Takayama, wo wir mit einem Spaziergang am Rande der Stadt starten. Es geht durch einen kleinen Wald, der auch von Bären frequentiert wird – zumindest lässt sich dies aus den Hinweisschildern und der regelmäßigen Anordnung von Glocken, die man schlagen soll um sie zu vertreiben, schließen (gesehen haben wir keinen). Nach dem Waldspaziergang kommen wir zu verlassenen Tempeln und Schreinen (hier fehlen teilweise sogar die Boxen zum Geldeinwerfen), bevor wir uns in der Altstadt mit einer Portion Ramen stärken und uns dann dem Sake zuwenden. Man kauft sich ein Sakeglas und kann sich dann quer durch den Kühlschrank kosten – 11 verschiedene Sake warten darauf verkostet zu werden. Zeitgleich mit uns trudelt auch eine kleine bunt gemischte Reisegruppe bei der Sake-Brauerei ein – wir kommen ins Gespräch und für das regelmäßige auffüllen unserer Sake-Gläser ist gesorgt – ein langer Abend.


Eine Burg steht noch auf unserer Reiseroute: Matsumoto – das Gegenstück zur weißen Burg von Himeji – Matsumoto ist dunkel gehalten und es gibt hier sogar eine kleine Ausstellung antiker Waffen in der Burg. Außerdem ist diese Burg tatsächlich “Altbestand”, eines der wenigen Gebäude, welches nicht unzähligen Feuern zum Opfer gefallen ist.

