Fujiyoshida

Ein wichtiger Fotospot fehlt noch auf unserer Reiseroute: Fujisan – der symmetrische inaktive Vulkan, ein Heiligtum Japans.

Mit dem fast leeren Zug geht es von West nach Ost und bereits vom Zug aus können wir immer wieder Blicke auf den Fujisan erhaschen. Das letzte Wegstück legen wir mit dem Bus zurück. In Fujiyoshida hat man eigentlich von überall immer einen guten Blick auf den Vulkan, wir schnappen uns Onigiri und Bier im Supermarkt und spazieren gleich einen kleinen Hügel hinauf zu einer Pagode – der Spot von wo aus der Fujisan wohl am öftesten Fotografiert wird, so viel los ist dafür aber gar nicht. Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen abseits dem Aussichtspunkt und genießen von dort in aller Ruhe die Aussicht auf den Fujisan – das obligatorische Pagodenfoto machen wir aber natürlich auch noch bevor wir uns im Supermarkt unser Sushi-Abendessen holen.

Den nächsten Tag spazieren wir entlang der Uferpromenade am Kawaguchi-See bis zum Oishi-Park. Hier gibt es allerhand Blumenbeete als Vordergrund für die Fuji-Fotos. Hier ist dann gleich mehr los, es ist ja auch kein “anstengender Aufstieg” nötig sondern nur ein paar Schritte vom Busparkplatz zum Fotospot. Gemütlich sitzen und Aussicht genießen geht nicht, da wird man gleich als Fotograf für ein japanisches Pärchen eingespannt – und bis die Fotos den Ansprüchen entsprechen kann es dauern. Zurück in Fujiyoshida spazieren wir wieder zu unserem abgeschiedenen Aussichtsbankerl vom Vortag: Bier, Onigiri und ein wunderbarer Blick auf den Fujisan – was will man mehr.