Minca

Nach drei Wochen an der Küste geht es jetzt nocheinmal ein bisschen ins Hinterland – allerdings trotzdem mit Meerblick. Minca ist für Vogelbeobachtungen bekannt – außerdem ein bisschen Kaffee und Kakao.

Unser Quartier ist etwas abseits des ohnehin schon sehr kleinen Ortes – perfekt um dem entschleunigenden Hobby der Vogelbeobachtung nach zu gehen. Stundenlang beobachten wir Kolibris und zwischendurch auch noch andere Vögel – unsere ornithologischen Fähigkeiten zur Vogelidentifikation sind noch ausbaubar, es waren aber meist sehr bunte Vögel: knallrot, gelb-schwarz, pastellblau. Neben Vögeln können wir auch die Leute mit ihren überdimensionalen Objektiven und Ferngläsern beobachten die mehrtägige Vogelbeobachtungstouren mit Rangern unternehmen – inkl. Soundsystem um die gewünschten Vögel anzulocken.

Einen kleinen Spaziergang entfernt kommen wir zu einer Kaffeefarm wo wir eine Führung durch die Verarbeitungshallen machen. Begeistert berichtet der Guide, dass die Produktion mit Wasserkraft betrieben wird und die Maschinerie perfekt zu warten ist – denn die Maschinen haben schon einige Jahre auf dem Buckel und alles kann selbst repariert werden – einfach einen Draht herum wickeln, dann rennt das Werkl wieder – keine teuren Ersatzteile die man sich eh nicht leisten kann und auf die man ewig warten würde notwendig. Im Anschluss verkosten wir den Kaffee sowie auch das Bier der benachbarten Brauerei.

Zwei Nächte verbringen wir dann noch auf einer kleinen Kaffee- und Kakaofarm. Hier machen wir eine Tour durch die Plantage und kosten frische Kakaobohnen und testen auch die dazugehörige Kosmetik: Peeling und Kakao-Gesichtsmaske.