Cartagena

Nach fast vier Wochen ohne viel Programm und abseits größerer Städte geht es für uns nach Cartagena. Hier gibt es mal wieder Sightseeing – allerdings unter erschwerten Bedingungen denn es ist unfassbar heiß, es gibt sogar eine Hitzewarnung.

Wir drehen eine Runde durch die Altstadt – unterbrochen von einem Besuch im Goldmuseum, sogar der Reiseführer schlägt es aufgrund der Klimaanlage vor – bei der Hitze sehr willkommen und gratis ist es außerdem. Neben Artefakten aus Gold sind auch eine Art Flöte (Okarina) ausgestellt und es werden auch andere traditionelle Handwerke der Indigenen vorgestellt, wie die Weberei von Hüten aus Palmenblättern. Das letzte Stück unserer Route geht dann vom ehemaligen Gefängnis (in dem heute Souvenirläden die Zellen ausfüllen) entlang der Stadtmauer mit Blick aufs Meer – dazwischen natürlich eine stark befahrene Straße.

Nach unserer Altstadterkundung spazieren wir wieder zurück nach Getsemani, ein Künstlerviertel in dem auch unser Hostel ist. Nach kurzer Pause erkunden wir die Gassen rund um unser Hostel und gönnen uns ein Eis. Dann wird noch lokales Bier verkostet und zu Abend gegessen.

Unverhofft kommt oft und so haben wir noch einen weiteren vollen Tag in Cartagena – denn unsere Weiterreise verzögert sich um einen Tag. Wir nutzen die Chance unsere Wäsche mal wieder waschen zu lassen – in der Casa Viena bei einem Österreicher.

Bei angenehmeren Temperaturen können wir heute nocheinmal ausgiebig durch Getsemani spazieren und die letzten Erledigungen für die Weiterreise machen. Getsemani ist ein sehr buntes Viertel, alle paar Meter eine Kunstgalerie, teilweise kann man den Künstlern beim Malen zuschauen. Wir holen uns wieder ein Eis, essen nocheinmal Arepas und Cheviche Tacos und genießen den Tag. Am Abend ist hier auch einiges los, nach so langer Zeit in der wir bei Einbruch der Dunkelheit immer schon im Hostel waren genießen wir es heute durch das Treiben zu spazieren in unmittelbarer Nähe zu unserem Quartier wo wir dann noch gemütlich auf der Dachterasse sitzen.

Heute heißt es dann wirklich packen und die Zeit sinnvoll nutzen um endlich mal wieder die Blogbeiträge zu schreiben bzw. mit Fotos zu versehen – ist euch wohl aufgefallen dass wir hier etwas hinten nach sind, aber die Zeit des nichts Tuns haben wir wirklich gebraucht um mit frischer Energie in den nächsten (letzen?) Teil der Reise zu starten.