Nach einer Woche Erholung am Strand geht es retour nach Kuala Lumpur. Hier nutzen wir unseren zweiten Aufenthalt für die Erkundung der Batu Caves – eine Kalksteinhöhle mit mehreren Hinduistischen Tempeln. Prominent erhebt sich eine 42m hohe goldene Statue – die Hindu-Gottheit Murugan – neben einem ca. 270 Stufen langen bunten Stiegenaufgang vor den Höhlen. Auf den Stufen tummeln sich neben Touristen und Pilgern auch viele Javaneraffen – die fast mehr Aufmerksamkeit bekommen als die Hindu-Schreine.



Wir spazieren durch Little India mit seinen Tempeln unterschiedlicher Glaubensrichtungen, genießen Streetfood am Straßenmarkt rund um die Masjid India und besuchen die Masjid Jamek (Jamek Moschee) diesmal auch von innen. Hier geht es besonders streng zu: die Damen müssen neben der üblichen langen Beinkleidung und dem Kopftuch auch die Arme verhüllen, und auch die Herren müssen in langen Hosen (oder Leihröcken) gekleidet sein. Am Eingang der Moschee stehen Guides,, die die Besucher beim Besuch der Moschee begleiten und mit Infos über die Moschee und den Islam versorgen – manche mehr, manche weniger – der Herr der sich uns angenommen hat wollte gar nicht mehr aufhören zu reden und hätte uns am Ende am liebsten gleich zum Islam übertreten sehen.

In Kuala Lumpur ist die Weihnachtsdeko schon den typischen roten Lampions für die chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten gewichen. Besonders gut sichtbar in Chinatown und auch beim Thean-Hou-Tempel. Ein 6-Stöckiger Tempel mit Elementen aus Buddhismus, Konfuzianismus und Thaoismus auf einer Anhöhe positioniert und mit seinen traditionellen geschwungenen und verzierten Dächern ein beliebtes Fotomotiv: auch für unzählige frisch verheiratete Paare, die am Tag unseres Besuchs dort geheiratet haben und dann mit den Fotografen durch den Tempel gezogen sind für ‘das perfekte’ Hochtszeitsfoto.

Aber auch überall anders in der Stadt und vor allem auch in den Shoppingcentern ist mit roten Lampions, rosa Blüten und goldenen Hasen dekoriert – es folgt das Jahr des Hasen im chinesischen Kalender.
Nach ein paar Tagen in Kuala Lumpur verlassen wir nun das asiatische Festland und begeben uns nach Kuching auf den malayischen Teil der Insel Borneo.
