Von Cairns geht es für uns entlang der Cassowary Coast weiter. Vorher mussten wir allerdings noch die Batterie im Auto tauschen, da auch nach mehrmaligem Aufladen am Campingplatz der Strom nach ein paar Stunden verbraucht war (und somit auch der Kühlschrank, wo die Bier lagern, nicht mehr kühl war). Da die Mietwagenfirma schon weit hinter uns lag und die nächste Filiale noch weit vor uns, haben wir die Batterie selbst ausgetauscht und das Geld erstattet erhalten. Es ist sehr regnerisch also sind wir recht schnell unterwegs Richtung Süden. Auch die Kasuare, die sich sonst so gerne am Mission Beach oder in Etty Bay am Strand am Picknick der Touristen bedienen, lassen sich bei unseren kurzen Zwischenstopps nicht blicken.

Was wir allerdings nicht auslassen wollen auf der Route sind die Whitsundays. Wir stoppen in Airlie Beach von wo aus wir durch die Whitsundays zum Whitehaven Beach segeln. Auch hier haben wir wieder Glück und können den Segeltörn ohne Regen genießen. Wir gehen auf Whitsunday Island an Land, wo wir den Blick auf den Whitehaven Beach genießen können und nachher selbst den weißen Strand entlang spazieren. Am Boot gibt es Burger und dann noch einen Stop am Rande des Great Barrier Reefs zum Schnorcheln. Die Quallen sieht man vom ersten Moment an vor der Brille – gut dass wir den schicken Stingersuit an haben – außerdem gibt es Korallen, einige Fische und sogar einen Rochen zu sehen. Wieder an Bord segeln wir noch zwischen den Whitsundays hindurch und können dann noch ein Buckelwalpärchen ganz nah an unserem Boot beobachten. Zum Sonnenuntergang laufen wir – mit einem kühlen Bier in der Hand, denn unsere Cruise war all inclusive – im Hafen ein.




Wir verlassen Airlie Beach und legen dann einiges an Strecke zurück, denn es regnet schon wieder. In Agnes Water und der “Town of 1770” begrüßt uns dann die Sonne und wir genießen eine Wanderung entlang der Küste. Außerdem geht es in den Paperbarkforest und zu einigen Aussichtspunkten. Übernachtet wird im Kangaroo Sanctuary – hier bekommen die Kängurus in der Früh und Abends Süßkartoffel kredenzt, für dieses Festmahl hüpfen sie von überall herbei (denn Zäune gibt es keine).


Wir machen noch in Bundaberg halt – hier wird der bekannteste Australische Rum hergestellt. Wir machen eine Führung mit Verkostung bevor wir noch einen gemütlichen Stop am Rainbowbeach mit Blick nach Fraser Island einlegen. Die größte Sandinsel lassen wir aus, ein mehrtägiges 4WD-Abenteuer ist nicht sonderlich budgetfreundlich bepreist. Für uns geht es gleich weiter nach Noosa, wo wir ein sonniges Wochenende mit Küstenwanderungen, Strand, Fish & Chips und Craft Bier verbringen. Bei unserem Küstenspaziergang sehen wir in der Ferne Delfine und Wale und direkt neben dem Weg ein Echidna. Es geht weiter entlang der Sunshine Coast wo wir uns in Cotton Tree einquartieren, leider wird die Sunny Coast ihrem Namen während unseres Aufenthaltes nicht gerecht – es regnet meistens. Wir machen einen Ausflug zu den Eumundi Markets, spazieren auf den Mount Coolum, entlang der Küste und treffen uns mit Freunden.



Am Weg nach Brisbane stoppen wir noch bei den Glashouse Mountains und machen eine kurze Wanderung zu einem der Gipfel. In Brisbane gibt es für uns mal einige Nächte Bett statt Bus – wir übernachten bei Freunden. Am Samstag fahren wir aus der Stadt hinaus und gehen gemeinsam wandern bevor wir den Abend in Brisbane am Fluss bei dem ein oder anderen Bier mit Blick auf die Skyline ausklingen lassen. Am Sonntag gehts in den örtlichen Tierpark wo wir die gesamte lokale Tierwelt beobachten können und am Abend gibt’s ein Barbeque – wir probieren erstmalig Kängurufleisch und schauen dann Damenfußball, denn heute spielen die Matildas – und gewinnen. Den Montag nutzen wir für einen Sightseeing Tag in Brisbane bevor wir am Dienstag wieder weiter ziehen und Queensland nach vier intensiven Wochen verlassen.


