{"id":521,"date":"2022-12-31T05:26:36","date_gmt":"2022-12-31T04:26:36","guid":{"rendered":"https:\/\/knofy.net\/?p=521"},"modified":"2022-12-31T05:26:36","modified_gmt":"2022-12-31T04:26:36","slug":"george-town","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/knofy.net\/?p=521","title":{"rendered":"George Town"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Kuala Lumpur w\u00e4ren wir eigentlich gerne mit dem Zug nach George Town gefahren &#8211; leider war der Zug aber bis auf 4 Behindertenpl\u00e4tze ausgebucht, da wir mal wieder Freitag als Reisetag gew\u00e4hlt hatten und da auch viele Einheimische nach George Town wollten. Zum Gl\u00fcck haben wir dann noch Sitzpl\u00e4tze im Bus ergattert und so ging die Reise mit dem Bus direkt nach George Town, da die Insel Penang mit einer Stra\u00dfenbr\u00fccke mit dem Festland verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In George Town haben wir unser Quartier etwas au\u00dferhalb des denkmalgesch\u00fctzten Zentrums bezogen. George Town besteht aus den typischen Shophouses aus der Kolonialzeit die wir schon aus Malakka kennen &#8211; meist 2-3 geschossig, mit europ\u00e4ischen und chinesischen Einfl\u00fcssen. Au\u00dferdem gibt es aufw\u00e4ndige chinesische Clanh\u00e4user, einige Moscheen, Kirchen, hinduistische und chinesisch-buddhistische Tempel und dazwischen sehr viel Street-Art.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_141853_small-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-552\" srcset=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_141853_small-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_141853_small-300x169.jpg 300w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_141853_small-768x432.jpg 768w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_141853_small-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_141853_small.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"554\" src=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183231_small-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-554\" srcset=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183231_small-576x1024.jpg 576w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183231_small-169x300.jpg 169w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183231_small-768x1365.jpg 768w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183231_small-864x1536.jpg 864w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183231_small.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"555\" src=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183738_small-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-555\" srcset=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183738_small-576x1024.jpg 576w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183738_small-169x300.jpg 169w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183738_small-768x1365.jpg 768w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183738_small-864x1536.jpg 864w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221224_183738_small.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wir verbringen Weihnachten in George Town und sind am 24. wie es sich f\u00fcr Reisende geh\u00f6rt mit der Erkundung der Stadt besch\u00e4ftigt. Gefr\u00fchst\u00fcckt wird landestypisch Toast mit Kaya (Kokosmarmelade) und dann folgen wir unserem Stadtspaziergang quer durch die UNESCO-Weltkulturerbe Stadt in kurzen Hosen. Bei 31 Grad ist am fr\u00fchen Nachmittag eine Erfrischung notwendig also gibt es Kokosnuss-Shake und dann kehren wir in einer Craft-Bier-Bar ein. Entsprechend unserer Bier-App soll es in der Bar auch eigenes Bier geben &#8211; als wir dort ankommen und nach lokalem Bier fragen gibt es aber nur das \u00fcbliche Tiger Bier aus der Gro\u00dfbrauerei, dass uns der Kellner aber eh nicht wirklich verkaufen will. Wir nehmen also Bier aus China und Singapur plaudern noch etwas mit dem Kellner und bekommen dann ein Whiteboard mit 5 Handgeschriebenen Biersorten: eigenes Bier der Bar, nachdem Lizenzen zum Bierbrauen hier aber nahezu unm\u00f6glich zu bekommen sind ist das Bier also illegal &#8211; und daher nur f\u00fcr ein kleines, besonders sorgf\u00e4ltig auserw\u00e4hltes Klientel im Angebot. Nach dem verkosten des illegalen Craft-Biers geht es f\u00fcr uns in eine kleine Bar wo wir Burger als Weihnachtsmen\u00fc essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Per Video besichtigen wir dann noch den Weihnachtsbaum aus Zell am See und die Weihnachtskekse in Wien &#8211; h\u00f6ren noch Stille Nacht Heilige Nacht und so geht der etwas andere Weihnachtsabend auch schon zu Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Weihnachtstag wird die Stadt dann mit Fokus auf die Religionsst\u00e4tten fortgesetzt: Diesmal wird uns auch wieder in der Moscheeeintritt gew\u00e4hrt. Die chinesisch-buddhistischen Tempel sind hier auch angenehmer zu besichtigen, da die R\u00e4ucherst\u00e4bchen im Geb\u00e4ude verboten sind und nur vor dem Tempel vor sich hinr\u00e4uchern (der bei\u00dfende Rauchgeruch hat uns schon aus dem ein oder anderen Tempel vertrieben bevor wir eine ganze Runde gehen konnten). Auch die Tempelt\u00fcrme der hinduistischen Tempel erstrahlen hier in voller Pracht mit ihren detailreichen Figuren. Nur die christlichen Kirchen sind von au\u00dfen eher unspektakul\u00e4r und au\u00dferdem geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DSC03861_small-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-556\" srcset=\"https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DSC03861_small-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DSC03861_small-300x200.jpg 300w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DSC03861_small-768x512.jpg 768w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DSC03861_small-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/knofy.net\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DSC03861_small.jpg 1620w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Tag drei in George Town starten wir mit dem Fahrrad durch und radeln zum buddhistischen Tempel &#8211; so ganz klar ist der Fahrradweg hier nicht angezeichnet, meistens sind Radweg und Gehsteig hier aber ohnedies das selbe &#8211; also fahren wir wenn wir nicht gerade auf der Stra\u00dfe gegen die Einbahn radelnd am Gehsteig (oder wie sich dieser abgetrennte Multifunktionsstreifen hier bezeichnet). Mittagessen holen wir in Little India, das wir dann am Hafen verspeisen. Nachdem in der Innenstadt kaum Gehsteige, aber viel zu viel Autoverkehr ist stellen wir die Fahrr\u00e4der wieder ab: zu Fu\u00df ist man schneller. Wir schlendern dann zu einem Lokal in einer Seitengasse. Hier gibt es eine gro\u00dfe Auswahl an Alkohol zum Einkaufen oder vor Ort trinken. Es ist viel los, hier stockt jeder seinen Alkoholvorrat auf: Kistenweise oder nur im kleinen aber daf\u00fcr in schwarzen Plastiksackerln verpackt. Wenn man hier trinkt holt man sich aus dem Lager nebenan Plastikhocker und sucht sich einen Platz auf der Stra\u00dfe vorm Lokal. Wir sind nicht lange alleine, ein Herr r\u00fcckt schritt f\u00fcr schritt immer n\u00e4her zu uns bis er schlie\u00dflich mit uns pladuert. Dann dauert es nicht mehr lange und wir sitzen in einer Runde Stammg\u00e4ste, werden auf Bier eingeladen und schlie\u00dflich zum Abendessen zu einem der Herren nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Er holt uns ab, zeigt uns am Weg zu sich noch die halbe Insel und nach 1 Stunde Fahrzeit inkl. Sightseeing kommen wir bei ihm und seiner Frau zu Hause an. Es gibt Reis, Fishcurry, und noch 2 weitere speisen mit Huhn. Unsere Gastgeber geh\u00f6ren zu den ca. 7% der Bev\u00f6lkerung indischer Abstammung und zu den 3,9% die Tamil sprechen. Entsprechend essen wir heute ohne Besteck: hier wird ausschlie\u00dflich mit den Fingern der rechten Hand gegessen &#8211; geht auch. Im Anschluss gibt es noch Bier und Whiskey bevor wir wieder zur\u00fcck ins Hotel gebracht werden &#8211; am n\u00e4chsten Tag hei\u00dft es fr\u00fch aufstehen, wir reisen weiter Richtung Norden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Kuala Lumpur w\u00e4ren wir eigentlich gerne mit dem Zug nach George Town gefahren &#8211; leider war der Zug aber bis auf 4 Behindertenpl\u00e4tze ausgebucht, da wir mal wieder Freitag als Reisetag gew\u00e4hlt hatten und da auch viele Einheimische nach George Town wollten. 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